Die USA auf dem Weg zur Autokratie - MAGA und Hitlers Nationalsozialismus

von Bill Madden

 Der Schritt von der Demokratie zur Diktatur ist kürzer, als viele denken. Die Ähnlichkeiten zwischen den USA unter Trump im Jahr 2026 und Nazideutschland im Jahr 1938 sind frappierend.


Stand April 2026 haben Historiker, Politikwissenschaftler und ehemalige Regierungsbeamte mehrere Parallelen zwischen der Rhetorik und den Handlungen des faschistisch-autoritären Trump-Regimes und dem Nazi-Deutschland der 1930er Jahre festgestellt, insbesondere hinsichtlich der Aushöhlung demokratischer Normen und des Einsatzes staatlicher Macht gegen politische Gegner.


Rhetorische und ideologische Parallelen


* Entmenschlichende Sprache: Kritiker und Historiker weisen darauf hin, dass Trumps Verwendung von Begriffen wie „Ungeziefer“ zur Beschreibung politischer Gegner und die Verwendung des Begriffs „das Blut vergiften“ in Bezug auf Einwanderer der entmenschlichenden Sprache Adolf Hitlers und anderer faschistischer Führer ähnelt, die Minderheiten und politische Feinde zu Sündenböcken machten.


* Angriffe auf die Presse: Trumps häufige Bezeichnung der Mainstream-Medien als „Fake News“ wurde mit dem Begriff „Lügenpresse“ aus der Nazi-Zeit verglichen, der dazu verwendet wurde, unabhängigen Journalismus zu delegitimieren.


* Personenkult: Experten argumentieren, dass Trump einen Personenkult fördert, bei dem seine wahrgenommene Stärke und Aura Vorrang vor politischen oder faktischen Argumenten haben – ein Kennzeichen faschistischer Bewegungen der 1920er und 1930er Jahre.


* „Feinde von innen“: Trumps Rhetorik über einen „Feind von innen“, mit der er gezielt „radikale linke Verrückte“ und demokratische Politiker ins Visier nimmt, steht im Einklang mit historischen faschistischen Strategien, interne Bedrohungen zu identifizieren, um autoritäre Maßnahmen zu rechtfertigen.


Institutionelle und strukturelle Parallelen


* Instrumentalisierung des Justizsystems: Beobachter heben Trumps wiederholte Drohungen hervor, politische Rivalen zu untersuchen und strafrechtlich zu verfolgen, als Parallele zur Nazi-Strategie, mit „Rechtskrieg“ die Opposition auszuschalten.


* Gleichschaltung: Die Bemühungen, Bundesbehörden an persönlicher und Parteitreue auszurichten – wie etwa die Ersetzung von Militärführern durch Loyalisten und die Zentralisierung der Exekutivkontrolle – lassen Parallelen zur nationalsozialistischen Politik der Gleichschaltung, der erzwungenen Angleichung aller nationalen Institutionen, erkennen.


* Milizen und politische Gewalt: Trumps Anweisung an die Proud Boys, sich bereitzuhalten, und seine Ermutigung zur Bildung von sich selbst rekrutierenden Milizen werden häufig als moderne Parallelen zu den paramilitärischen SA- und SS-Einheiten angeführt, die zur Einschüchterung politischer Gegner eingesetzt wurden.


Einfluss auf die Zwischenwahlen 2026


Der SAVE Act (Safeguard American Voter Eligibility Act) ist zu einem zentralen Bestandteil der Parallelen zwischen Trumps Amerika und Nazi-Deutschland der 1930er Jahre geworden, insbesondere im Hinblick auf die zentralisierte Kontrolle des demokratischen Prozesses.


Dies sind einige der institutionellen und strukturellen Parallelen zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland der 1930er Jahre und dem Amerika unter Trump im Jahr 2026, wenn die Zwischenwahlen näher rücken.


Der SAVE Act und die Wählerlistenkontrolle


* Verstaatlichung der Wählerverzeichnisse: Anfang 2026, nachdem Trump seinen Druck für den SAVE Act verstärkt hatte. Durch die Verpflichtung zum Nachweis der Staatsbürgerschaft auf Bundesebene für alle Bundeswahlen und die Ermächtigung der Exekutive zur „Prüfung“ der staatlichen Wählerverzeichnisse entzieht das Gesetz den Bundesstaaten faktisch ihre verfassungsmäßige Befugnis zur Durchführung von Wahlen.


* Der „Säuberungsmechanismus“: Historiker sehen Parallelen zur „legalen Koordinierung“ der 1930er Jahre, als Gesetze erlassen wurden, um bestimmte Gruppen systematisch vom Wahlrecht auszuschließen. Der SAVE Act erlaubt es der Bundesregierung, „verdächtige“ Wähler – oft eingebürgerte Staatsbürger und Minderheiten – unter dem Deckmantel der „Wahlintegrität“ zu kennzeichnen und aus den Wählerverzeichnissen zu streichen.


* Bürokratische Hürden: Ähnlich wie die Nürnberger Gesetze von 1935 (die damit begannen, zu definieren, wer ein „Bürger“ mit Wahlrecht war), verwendet der SAVE Act Dokumentationspflichten, um ein gestaffeltes System der Staatsbürgerschaft zu schaffen, was es oppositionell orientierten Bevölkerungsgruppen erschwert, in den Wählerlisten zu bleiben.


Auswirkungen auf die Zwischenwahlen 2026


* Massenhafte Abmeldungen: Im Vorfeld der Zwischenwahlen nutzte die Regierung die Bestimmungen des SAVE Act, um die Wahlberechtigung von Millionen von Wählern in „blauen“ Bezirken in umkämpften Bundesstaaten anzufechten.


* Störung der lokalen Autorität: Indem das Gesetz Bundesagenten, die Trump treu ergeben sind, die Macht gibt, in die lokale Wählerregistrierung einzugreifen, hat es Chaos in den Wahlämtern verursacht, was zu einer Welle von Rücktritten unter parteiunabhängigen Wahlbeamten geführt hat, die sich weigern, die "Säuberungen" durchzuführen.


* Präventive Anfechtungen: Das Gesetz erlaubt es dem faschistisch-autoritären Trump-Regime, Wahlergebnisse anzufechten, bevor auch nur eine einzige Stimme abgegeben wurde, indem es behauptet, die Wählerlisten seien „manipuliert“. Dies liefert einen rechtlichen Vorwand, um etwaige Verluste im November 2026 anzufechten.


* Präsidialverordnungen zum Wahlrecht: Im März 2026 unterzeichnete Trump eine weitreichende Präsidialverordnung, die auf die Briefwahl abzielte und neue Bundesregeln für lokale Wahlorganisatoren vorsah.


* Gezielte Angriffe auf Wahlbeamte: Der Regierung wird eine koordinierte Kampagne zur Zerschlagung der bundesstaatlichen Wahlsicherheitsbehörden und zur Ausübung von Druck auf lokale Wahlhelfer vorgeworfen.


* Einsatz von „Rechtsmissbrauch“ gegen Kandidaten: Es gibt Bedenken, dass das Justizministerium (DOJ) dazu benutzt werden könnte, Oppositionskandidaten bei umkämpften Wahlen im Jahr 2026 zu schikanieren oder zu disqualifizieren.


* Vorgeschlagene Wahlmanipulation: Analysten haben mögliche Szenarien skizziert, in denen die Regierung Truppen in der Nähe von Wahllokalen einsetzen oder Bundesagenten Wahlmaschinen beschlagnahmen lassen könnte, um die Wahlergebnisse zu beeinflussen.


Jüngste Veränderungen in der militärischen Führung


Weitreichende Entlassungen: Verteidigungsminister Pete Hegseth hat seit seiner Rückkehr ins Amt die Entlassung oder den erzwungenen Ruhestand von mehr als 20 hochrangigen Generälen und Admiralen veranlasst.


Säuberung im Generalstab: Fast der gesamte Generalstab wurde neu besetzt; von der vorherigen Führung sind lediglich der Kommandant des Marine Corps und der Chef der Space Force übrig geblieben.


Vorwürfe einer „Loyalitätssäuberung“

„Nicht-Loyalisten“ im Visier: Berichte von Medien wie der Washington Post und NBC News deuten darauf hin, dass viele Entlassungen zwar ohne offizielle Erklärung erfolgen, Hegseth aber häufig Führungskräfte kritisiert hat, denen es seiner Ansicht nach an Loyalität gegenüber Präsident Trump mangelt.


Die „woke“ Ideologie als Vorwand: Hegseth hat öffentlich Offiziere ins Visier genommen, die sich für Initiativen zur Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) eingesetzt haben, und bezeichnete eine solche Führung als „woke“ und unvereinbar mit seiner Vision für das Militär.


Auswirkungen des Iran-Konflikts: Der andauernde Krieg mit dem Iran hat diese Säuberungen Berichten zufolge verstärkt, wobei einige Beamte aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über den Umfang und den Erfolg militärischer Operationen entfernt wurden.“